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Reimon: Schutz von Journalist*innen mehr den je notwendig

Presse- und Meinungsfreiheit in EU bedroht

Die brutale Ermordung der bulgarischen Journalistin Viktoria Marinova zeigt, dass investigative Journalist*innen in der EU immer mehr von Gewalt bedroht sind.

Michel Reimon, Co-Delegationsleiter und  EU-Abgeordneter der Grünen, sagt: "Korruption und Steuerflucht aufdecken  zu wollen, scheint in Europa tödlich zu sein. Drei Journalist*innen  haben, innerhalb eines Jahres, in der EU dafür mit ihrem Leben  bezahlt. Die Presse- und Meinungsfreiheit wird durch rechtsextreme und  rechtspopulistische Parteien in Europa immer mehr in die Enge gedrängt.  In Zeiten von Orban, Kickl und Salvini ist die Arbeit von  Journalist*innen umso bedeutsamer. Die Kommission muss den Schutz von  Journalist*innen zu einem Schwerpunkt machen, denn nur  kritischen  Medien garantieren eine lebendige Demokratie."

Rückfragehinweis:    Inge Chen    Pressesprecherin Michel Reimon    +32484912134    inge.chen@europarl.europa.eu

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14446/aom

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OTS0083    2018-10-08/11:06

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