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Reimon: Digitalsteuer kein Allheilmittel gegen Steuerflucht von Konzernen

Kommission muss weiter auf einheitliche Unternehmenssteuer in der EU pochen

Die Kommission präsentiert heute ihre Vorschläge zur Besteuerung von Digitalkonzernen in der EU.

Michel Reimon, Mitglied des Wirtschaftsausschusses und Co-Delegationsleiter der Grünen, kommentiert: "Mit dem kurzfristigen Lösungsansatz der Kommission sollen ab ab 2020 ca. fünf Milliarden Steuern eingenommen. Das klingt alles schön und gut, ist aber ein Witz, wenn eine einheitliche Unternehmenssteuer in der EU 70 Milliarden Euro in die Steuerkassen spülen könnte. Facebook, Google und Co müssen faire Steuern in der EU zahlen. Aber es sollen auch alle anderen Großkonzerne ihren Beitrag leisten. Wenn  Sebastian Kurz und Co. am Freitag beim EU-Gipfel sich auf die Schulter klopfen und die Digitalsteuer hoch loben, muss uns bewusst sein, dass das für die Mitgliedstaaten ein reines Ablenkungsmanöver ist. Sebastian Kurz hat kein Interesse Großkonzerne zur Kasse zu bitten. Das ist fatal, vor allem wenn Österreich ab Juli die Ratspräsidentschaft übernimmt.

Rückfragehinweis:    Mag.a Inge Chen    Pressesprecherin Michel Reimon, MEP    T +32 (2) 28 38681    M +32 (0)484 912134    GRUENE.AT

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OTS0157    2018-03-21/12:36

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