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Korun zu Kurz: Ein Möglichst-Niemanden-Integrieren-Minister macht als Integrationsminister keinen Sinn

Grüne: Schlagzeilenproduktion a la 'kulturferne Regionen' ist noch keine Arbeitsleistung

"Von einem Integrationsminister würde man gemeinhin erwarten, dass er versucht, Menschen zu integrieren. Als Integrationsminister ständig 'weniger Migration' zu verlangen, von anderen aber dauernd Leistung einzufordern, ist recht verhaltensoriginell. Ähnlich originell wäre ein Sozialminister, dem sozial Bedürftige auf die Nerven gehen und der möglichst wenig Arbeit mit ihnen haben will. Wenn Sebastian Kurz die Arbeit der Integration zu mühsam ist, soll er es offen sagen und es in einem anderen Ressort versuchen. Ein Möglichst-Niemand-zum-Integrieren-Minister macht als Integrationsminister jedenfalls keinen Sinn", betont die Integrationsprecherin der Grünen, Alev Korun.

"Garniert wird diese Arbeitsverweigerung und das Integration-schlecht-Reden von Kurz auch noch mit einer Schlagzeilenpolitik, die inzwischen ganze Weltgegenden zu 'kulturfernen Regionen' erklärt. Und wer 'kulturnah' ist, definiert der ÖVP-Minister? Kulturrassismus in Slimfit versucht smart und cool daherzukommen, schadet aber genauso dem Zusammenhalt in der Gesellschaft wie die offen zur Schau gestellte Ablehnung alles vermeintlich ‚anderen‘. Ja, der Integrationsprozess bedeutet Arbeit und Bemühen für alle Seiten, aber dafür lohnt er sich für unsere Gesellschaft nachhaltig", sagt Korun.

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OTS0194    2017-04-20/14:39

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